Ende der Tour

Am Samstag Abend sind dann auch die letzten Nachzügler wieder zu Hause angekommen. Für mich waren es ab und zum Wohnort gerechnet reichlich 2000 km, also gar nicht so viel. Das liegt auch daran, dass man für Touren auf Korsika höchstens einen 40er Schnitt rechnen kann. So kommt eine Ausfahrt von 150 km einer Tagestour gleich. Außer man bewegt sich an der Ostküste auf der Schnellstraße. Aber welcher Motorradfahrer will das schon :-)
Unsere Fazit: da muss man noch einmal hin – schon deshalb, weil wir nur einen kleinen Teil der Insel gesehen haben. Und natürlich auch wegen der extrem grünen und abwechslungsreichen Vegetation, des Klimas, der schönen Landschaften und des Kurvenparadieses wegen.

Korsika Steilküste

In der Zwischzeit waren die restlichen Reisenden nicht untätig und haben sich am Dienstag die wunderschöne Steilküste im Südwesten der Insel angeschaut.

Gotthardpass

Wir kommen erst gegen 11 Uhr von Como los. Das gute Frühstück im Hotel hat uns zu lange aufgehalten :-)
Nach 15 Minuten sind wir in der Schweiz und nehmen die Autobahn Richtung Zürich. Nach unserer letzten unangenehmen Erfahrung im brütendheißen Gotthardtunnel, verlassen wir diesmal kurz vor dem Tunnel die Autobahn und nehmen den Gotthardpass.
Oben auf 2091 Meter liegt noch viel Schnee und im kleinen See aufdem Pass schwimmen die „Eisberge“

Como

Am Abend gegen 20:30 kommen wir im italienischen Como kurz vor der Grenze zur Schweiz an. Schnell checken wir im Hotel ein, dass wir eine halbe Stunde zuvor bei einer Tankpause per booking.com gebucht haben. Dann gehen wir ins zwei Querstraßen entfernte Zentrum, um noch etwas zu Abend zu essen.
Como hat einen schönen zentralen Marktplatz und die zahlreichen Restaurants und Bars sind alle noch offen.

Ankunft Genua

Obwohl die Fähre fast leer ist und die See total ruhig war, kommen wir nach 7,5h erst gegen 18:30 in Genua an. Warum die Fähre nicht die angegebenen 6h für die Überfahrt gebraucht hat, wissen wir nicht.
Der Weg vom Fährhafen aus Genua heraus auf die Autobahn, ist übrigens super ausgeschildert und schnell sind wir Richtung Mailand unterwegs.

Blick von der Fähre auf Bastia

Um sechs Uhr ging es heute morgen für 3h über schöne kurvige Strassen wieder zurück nach Bastia,während die anderen noch faul in den Federn lagen ;-) Um 9 waren wir an der Fähre und pünktlich 11 Uhr legte diese ab.Auch diesmal ist die Fähre wieder fast leer und die Angestellten in den Restaurants und Shops langweilen sich und gähnen um die Wette. Und kalt ist es im Inneren der Fähre, da die Klimaanlage es wohl zu gut meint. Draußen ist es zwar wärmer, aber auch windiger.Gegen 17 Uhr sollten wir dann in Genua sein, wenn die Fähre pünktlich ist.

Letzter gemeinsamer Abend

Am frühen Abend finden wir uns alle wieder in der Villa zusammen und beschließen, zum Mexikaner in der Nähe zum Abendessen zu gehen.

Da ich am Mittwoch einen Termin in Deutschland habe, ist es unser letzter gemeinsamer Abend auf dieser wunderschönen Insel.

Leider ist unser siebenter Mitfahrer Alex wohl nach links aus dem Bild gefallen.

Dies und das

Heute ist Sonntag und das Wetter ist seltsam. Nicht wirklich sehr heiß, aber trotzdem so, dass man lieber am Pool bleiben möchte…Aber zwei von uns beschließen trotzdem, noch einmal die Küste Richtung Norden zu fahren, um die Kurven und die Ausblicke von den Klippen zu genießen.Andere faulenzen am Pool oder am Strand gleich um die Ecke oder machen einen kurzen Stadtbesuch.